Implantatberatung
ZAHNÄRZTE KAPPEL & PARTNER | BERLIN/SPANDAU
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HERZLICH WILLKOMMEN!
Seit über 30 Jahren sind wir immer darauf bedacht, stets die individuell- optimale Lösung für unsere Patienten zu finden. Dabei ist die enge Zusammenarbeit mit dem Meisterlabor Vogel ein wichtiger Bestandteil unserer Praxis, um ästhetisch und funktionell das beste Ergebnis zu erzielen.
Um die Aufklärung zu verbessern, finden Sie auf dieser Internetseite ergänzende Informationen zur Implantatberatung. Bitte berücksichtigen Sie, dass der Inhalt der Seite aufgrund individueller Gegebenheiten nicht allgemeingültig ist.
BASICS
"MAN WEISS ERST WAS MAN HATTE; WENN MAN ES VERLIERT."
Dieser Spruch wird besonders deutlich, wenn man einen oder gleich mehrere Zähne verliert - aus welchem Grund auch immer.
Im sichtbaren Bereich, der ästhetisch wichtigen Frontzahnregion, ist dieser Verlust besonders einschneidend und vergegenwärtigt dem Leidgeplagtem, welchen Stellenwert gesunde Zähne in unserem Leben haben.
FESTE ZÄHNE
Wenn der Kieferknochen für eine Implantation in Frage kommt und es keine allgemeinmedizinischen oder individuellen Einwände gibt, kann man mit Implantaten den Halt einer Totalprothese und damit die Lebensqualität verbessern: Im Ober- und Unterkiefer.
Ein spezielles Druckknopf-System sichert die Prothese dann am Kiefer und setzt dem "Schaukeln" ein Ende. MEHR...
COPYRIGHT © 2013 DR. INGMAR L. KAPPEL | BERLIN/SPANDAU
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Dr. Ingmar L. Kappel, MSc.
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Titan wird verwendet, weil es ein biokompatibeles Material ist. Das bedeutet, dass der Körper es nicht durch eine Entzündung abstößt, sondern es in den Kieferknochen einheilen kann. Diesen Prozess nennt man Osseointegration.
Die Oberfläche des Implantates ist durch ein patentiertes Verfahren so verändert, dass die Knochenzellen besonders gut anwachsen können. Dies äußert sich klinisch in immer besseren Einheilungsquoten und macht die Implantation noch sicherer.
1x1
Zahnimplantate sind Titanschrauben, die in den Kiefer operativ eingebracht werden. Sie sind innen hohl und haben zur Befestigung des Zahnersatzes ein Innengewinde mit einer Rotationssicherung (z.B. einem Achtkant).
VERSORGUNG (ZAHNERSATZ)
HEILUNGSPHASE II
?
ZAHNVERLUST (EXTRAKTION)
IMPLANTATION
1
2
-Aufbau
3
ggf.
HEILUNGSPHASE I
Mit der (tragischen) Zahnentfernung beginnt gleichzeitig bereits die Planungphase der Implantation: Bereits vor der Extraktion des Zahnes/der Zähne sollte anhand eines Röntgenbildes die Knochensubstanz bewertet werden. Dabei spielen anatomische Gegebenheiten, wie in der Nachbarschaft verlaufende Nerven oder die Kieferhöhle ein wichtige Rolle. In manchen Fällen, insbesondere bei wenig Knochensubstanz kann bereits bei der Zahnentfernung durch Knochenaufbau (Socket preservation) Einfluss auf die Knochenheilung genommen werden. Dies ist individuell und muss nicht immer stattfinden.
Nach abgeschlossener Heilungsphase (meistens 8-12 Wochen) kann nun die Implantation erfolgen. Dies geschiet unter (bekannter) Lokalanästhesie. Da das Implantationsgebiet zu dieser Zeit entzündungsfrei ist, wirkt die Anästhesie so, dass man ausser einer leichten Vibration keine Schmerzen befürchten muss. In Abhängigkeit vom Implantationsgebiet und dem vorhandenen Knochenvolumen werden dabei unterschiedliche mikrochirurgische Techniken mit einer Lupe oder einem Mikroskop angewendet. Dies und die Anwendung spezieller Ultraschallinstrumente verhindert ein großes Operationsgebiet und führt zu einer noch schmerzärmeren Heilungsphase.
Nach erfolgreicher Einheilphase (meistens 12 Wochen) kann das Implantat versorgt werden: Durch eine Abformung wird der vollkermaische Zahnersatz im Meisterlabor Vogel hergestellt. Dabei erfolgt i.d.R. eine individuelle Farbbestimmung durch den Zahntechnikermeister und eine Ultraschall-Kiefergelenksvermessung. Dies führt zu einem "maßgeschneiderten" Zahnersatz von höchster Qualität.
postoperative Komplikationen
Nach der Implantation muss man mit Wundschmerzen und einer leichten Schwellung rechnen. Es können auch Blutungen oder Blutergüsse, sowie Wunheilungsstörungen oder Wundinfektionen auftreten. Die Wahrscheinlichkeit solcher Komplikationen hängt jedoch maßgeblich vom Verhalten nach der Operation ab (z.B. Rauchen vermeiden).Zu den Verhaltensmaßnahmen gibt es im Downloadbereich eine Auflistung.
Eine Implantation ist ein operativer Eingriff. Für eine erolgreiche Implantation gibt es folgende Vorraussetzungen:
-Erhebung der vollständigen Krankengeschichte
-Durchführung einer zahnärztliche Untersuchung
-Anfertigung einer aktuellen Röntgenaufnahme
-Ausschluss der Kontraindikationen
Sollte eine der Kontraindikationen vorhanden sein, darf eine Zahnimplantation nicht durchgeführt werden. Hierzu zählen:
- Kinder und Jugendliche
- Schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Schwere Blutgerinnungsstörungen
- Instabiler Diabetes mellitus
- Zustand nach Chemotherapie oder Bestrahlung
Wie bei jeder OP gibt auch hierbei Risiken, die man in solche unterteilen kann, die während der OP auftreten können (=intraoperative Komplikationen) und solche, die nach der OP auftreten können (=postoperative Komplikationen).
Intraoperative Komplikationen
- Knochenerkrankungen
- Morbus Paget
- Einnahme von Bisphosphonaten
- Drogenabhängigkeit
- starker Nikotinabusus
Während der Implantationen sind genau wie z.B. bei Zahnextraktionen prinzipiell Verletzungen der umliegenden Gewebe (Nerven, Zahnfleisch, Kieferhöhle, Nachbarzähne) oder Blutungen möglich. Diese sind jedoch selten und bei sorgfältiger röntgenologischer Befundung vor der OP unwahrscheinlich.
Knochenersatzmaterial ist künstlich erzeugter oder vom Tier (z.B. Rind) oder Menschen gewonnener Knochen. Er wird in der Implantologie in Form von Granulat verwendet und in das jeweilige Operationsgebiet eingebracht, um die Knochensubstanz zu vermehren. Über mehrere Monate erfolgt über die körpereigenen Knochenzellen ein Umbauprozess, bei dem das Material als Leitstruktur zur Knochenbildung fungiert. Dieser Einheilungsprozess wird als Ossifikation bezeichnet und verläuft unbemerkt und schmerzlos.
In manchen Fällen kann ein "Knochenaufbau" (=Augmentation) erforderlich sein, um eine stabile Kieferregion für das Implantat zu erhalten. Zum Beispiel wenn:
- der Zahnentfernung eine ausgeprägte Knochenentzündung vorausgegangen war
- der Zahn bereits längere Zeit fehlte und der Kiefer sich in der Folge zurückgebildet hat
- von Natur aus wenig Knochensubstanz vorhanden ist
- die Knochenquantität zwar ausreicht, die Qualität jedoch nicht (weicher Kieferknochen)
Je nach Ort oder Indikation werden verschieden Techniken angewendet, um den Kieferknochen aufzubauen. Dabei kommen in unserer Praxis ausschließlich minimalinvasive Methoden vor. D.h. die Implantation wird unter einer Dentallupe oder einem Mikroskop durchgeführt. Dies führt zu:
- einem kleineren OP-Gebiet
- einem schnelleren Heilungsprozess
- weniger Schmerzen nach der Implantation
- einem geringeren Wundinfektionsrisiko
KNOCHENAUFBAU
Knochenersatzmaterialien
Nachbarzähne bleiben gesund
Kieferknochen bleibt erhalten
Zahnlücke
Der Lückenschluss in einer sonst intakten Zahnreihe ist die häufigste Anwendungsform von Implantaten. Mittels einer vollkeramischen Krone kann die Zahnlücke nach erfolgreicher Einheilung geschlossen werden, ohne die Nachbarzähne wie bei einer Brücke zu beschleifen. Nachfolgend sind grob vereinfacht pro und contra für eine Implantation gegenübergestellt, wenngleich dies nicht aufgrund individueller Gegebenheiten allgemein gültig ist.
größere Stabilität
längere Behandlungsdauer
höhere Kosten (zumindest kurzfristig!)
bessere Ästhetik
OP-Risiken
Zahnloser Kiefer
Wenn keine eigenen Zähne mehr vorhanden sind, können prinzipiell drei implantologische Konzepte angewendet werden. Diese Konzepte entscheiden sich in der Anzahl der Implantate ( ), der Konstruktion (herausnehmbar/fest), dem Komfort ( -Komfortstern) und den Kosten. Natürlich sind die Vorraussetzungen an die anatomischen Gegebenheiten unterschiedlich, weswegen nicht unbedingt jede Variante immer durchführbar ist. Verinfacht gilt:
A) Totalprothese mit zwei Druckknöpfen
B) Abnehmbare Brücke
C) Feste vollkeramische Zähne
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Anamnesebogen
spezieller Implantat-Anamnesebogen
Verhaltensregeln nach OP
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ZUSTÄNDIGE KAMMER
Zahnärztekammer Berlin
Stallstraße 1
10585 Berlin
GESETZLICHE BERUFSBEZEICHNUNG
Zahnärzte (verliehen in der Bundesrepublik Deutschland)
ZUSTÄNDIGE AUFSICHTSBEHÖRDE
Kassenzahnärztliche Vereinigung Berlin
Georg-Wilhelm-Straße 16
10711 Berlin
BERUFSORDNUNG
Es gilt die Berufsordnung der Zahnärztekammer Berlin (siehe Hompage unter http://www.zaek-berlin.de).
BERUFSRECHTLICHE REGELUNGEN
Zahnheilkundegesetz (ZHG)
- Berliner Kammergesetz für die Heilberufe
- Berufsordnung (der Zahnärztekammer Berlin)
- Gebührenordnung der Zahnärzte (siehe Homepage unter http://www.zaek-berlin.de)
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